Anfang Mai haben wir offiziell das Projekt Gegneranalyse gestartet. In unserem Lexikon Recherche D werden Gegner aufgelistet, die ihre Macht dazu mißbrauchen, um die Freiheit der Bürger und Grundrechte zu beschneiden. Wir übernehmen damit die eigentliche Aufgabe des Verfassungsschutzes, die er zu erfüllen hätte, wenn er nicht längst zum Regierungsschutz mutiert wäre.
Gegner können in diesem Sinne sowohl Minister als auch Journalisten oder mit Steuergeld finanzierte »Aktivisten« sein. Daß unsere Gegneranalyse funktioniert, zeigt eindrucksvoll der Fall Noa Sander. Er wurde von uns am 1. Juni als Gegner identifiziert, doch im Juni interessierte sich für ihn noch kein Mensch. Das änderte sich aber schlagartig im Juli. Die Aufrufe für Noa Sander in unserem Lexikon verhundertfachten sich auf einmal. Warum kann jeder nachlesen.
Unser Lexikon ist übrigens generell darauf ausgelegt, daß immer jene Personen gefunden werden, die gerade im öffentlichen Gespräch sind. Das betrifft auch jene Personen, deren Wikipedia-Beitrag wir korrigiert haben. Besonders beliebt in dieser Hinsicht sind aktuell Ulrich Siegmund, Uwe Steimle, Ralf Schuler und Aya Velázquez.
So schließt sich der Kreis: Unser Projekt der Wikipedia-Korrektur und die Gegneranalyse ergänzen sich ausgezeichnet, denn jene Personen, die versuchten Steimle zu »canceln«, haben wir selbstverständlich als Gegner aufgenommen. Nicht wahr, Edwin Schneider?
Inzwischen umfaßt unsere neue Rubrik 38 Gegner. Neben Schneider und Sander sind neu dabei:
- Angela Furmaniak
- Lars Klingbeil
- Arndt Ginzel
- Jens Spahn
- Hella von Sinnen
- Daniela Behrens
- Tobias Schmid
- Ferda Ataman
- Stephan Kramer
- Sarah Bosetti
- Bärbel Bas
- Jan Böhmermann
- Klaus Müller
- und viele andere.
(Bild: Lars Klingbeil, von: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0)