Verein Journalismus und Wissenschaft

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Gründerfreundlichkeit: Platz 114 von 190

In einer neu­en Unter­su­chung der Welt­bank kommt Deutsch­land bei den Bedin­gun­gen für Grün­der nur auf Platz 114 von 190 Volks­wirt­schaf­ten. Wäh­rend man in Neu­see­land nur einen hal­ben Tag brau­che, um ein Unter­neh­men zu initi­ie­ren, dau­ert der büro­kra­ti­sche Vor­gang in Deutsch­land durch­schnitt­lich acht Tage. Neun Geneh­mi­gun­gen sei­en hier­zu­lan­de nötig.

Vorschau: Recherche D, Heft 3

Sind wir Deut­schen wirk­lich so reich, wie die meis­ten glau­ben? Der Inter­na­tio­na­le Wäh­rungs­fonds (IWF) erschüt­tert heu­te die­ses Selbst­bild. „Deutsch­lands Finan­zen gehö­ren zu den unso­li­des­ten der Welt. Sogar Ugan­da und Kenia wirt­schaf­ten bes­ser“, faßt die WELT die Befun­de zusam­men. Dies paßt zum Titel­the­ma des drit­ten Hef­tes von Recher­che D, das unser Land als öko­no­mi­schen Schein­rie­sen beschreibt.

Laßt euch nicht enteignen!

Laut dem com­di­rect Anla­­ge-Atlas besitzt nur jeder drei­zehn­te Deut­sche Akti­en. Auf­fal­lend ist dar­über hin­aus die Dis­kre­panz zwi­schen Ost und West. Wäh­rend in eini­gen wohl­ha­ben­den Land­krei­sen im Wes­ten bis zu 40 Pro­zent der Bür­ger in Akti­en und bis zu 66 Pro­zent in Fonds inves­tie­ren, liegt die Quo­te in den Neu­en Bun­des­län­dern nir­gends über fünf Prozent.

Institut der deutschen Wirtschaft: „Abschiebung von Fachkräften ist wirtschaftlicher Unsinn“

In einem aktu­el­len Inter­view mit der BILD-Zei­­tung hat Micha­el Hüt­her, Direk­tor des Insti­tuts der deut­schen Wirt­schaft (IW), die »Abschie­bung von Fach­kräf­ten« als »unsin­nig« bezeich­net. Er setzt sich dafür ein, daß ille­ga­le Ein­wan­de­rer »aus dem Asyl-Sys­­tem ins Sys­tem der Ein­wan­de­rung von Fach­kräf­ten wech­seln können«.